Im Gegensatz zu anderen bildgebenden Verfahren entsteht bei der MRT keine Strahlenbelastung für den Patienten, da zur Bilderzeugung keine Röntgenstrahlen verwendet werden. Daher ist eine MRT-Untersuchung ohne Kontrastmittel-Gabe auch (bei entsprechender Indikation) ab dem 2. Trimester einer Schwangerschaft möglich. Nähere Informationen hier.
Der Magnetresonanztomograph ist ein röhrenförmiges Gerät, in das der Patient auf einer Liege hineingeschoben wird. In der Röhrenwand liegen elektrische Spulen, die ein pulsierendes Magnetfeld und Radiowellen erzeugen.
Bei der Untersuchung reagieren die Wasserstoffkerne im Körper auf das Magnetfeld und die Radiowellen und senden sogenannte Resonanzwellen aus, die sich je nach Zusammensetzung des Gewebes unterscheiden. Diese unterschiedlichen Signale werden von spulenförmigen Antennen aufgefangen und von leistungsstarken Computern zu den bekannten Schwarz-Weiß Bildern umgerechnet.
In unserm Institut stehen sowohl MRT-Geräte mit 3 Tesla Magnetfeldstärke (MAGNETOM VIDA, Siemens) als auch ein 1,5 Tesla Gerät (MAGNETOM AERA, Siemens) für Ihre Untersuchung zur Verfügung.
Nähere Informationen zu MRT-Untersuchungen bei Platzangst finden Sie hier.
Nähere Informationen zu MRT-Untersuchungen mit Implantaten finden Sie hier.